Scoundrels – London goes Blues

Scoundrels – Sexy Weekend from Nick Franco on Vimeo.
Kennt ihr das Problem: Bands sind richtig gut, haben vielleicht sogar schon eine EP oder ein Album herrausgebracht haben, aber niemand in eurem Umfeld kennt sie? Die Band „Scoundrels“ gehört bei mir zu diesen Bands. Ich habe sie nur zufällig dadurch kennengelernt, dass sie 2011 einen Track auf einem Sampler der Musikzeitschrift „The Word“ hatten.

Scoundrels sind eine vierköpfige Band aus London, die aus George Elliot, Alex „Billy“ Hill, Joshua Martens and Ned Wyndham besteht. Alle Bandmitglieder teilen eine Liebe: Blues und Classic Rock. Ned, Alex und Josh kennen sich aus der Schule und im College gründeten sie zusammen die Band. Im College trafen sie auch auf Ned. Während der Zeit im College spielten sie in Londoner Clubs und nahmen ein Demotape auf, um es an verschiedene Musiklabels zu schicken. Niemand geringeres als Seymour Stein, der bekannt dafür ist schon Depeche Mode, The Smiths und Madonna unter Vertrag genommen zu haben, kontaktierte sie schließlich. Er brachte die Scoundrels zu „Blue Horizon“ (dem einflussreichsten britischen Blueslabel der Sechziger) und nahm sie als erste Band seit den späten 70ern auf dem Label unter Vertrag.

Seymour Stein riet ihnen, um direkten Kontakt zu ihrer musikalischen Inspirationsquelle zu bekommen, in die Südstaaten zu fahren um sich dort die lokale Blues- und Jazzlandschaft anzusehen. Die 4 Musiker flogen daraufhin nach Lousiana wo sie, auf einem alten Hausboot in der Mitte der Sümpfe von Lousiana, ihr Album aufnahmen. Den warmen, dunklen und blueslastigen Sound der Südstaaten kann man klar aus ihrem Debüt heraushören, ihre britischen Wurzeln können sie jedoch nicht verbergen.

Kurz nach der veröffentlichung von „Sniff It Up“, ihrer ersten EP brachten sie das selbstbetitelte Album „Scoundrels“ heraus. Leider wurde das Album kein großer kommerzieller Erfolg. Etwas das sehr Schade ist, denn es ist wirklich gut. Die Scoundrels gehören meiner Meinung nach nicht zu den durchschnittlich guten Rockmusikern (eigentlich müsste man hier korrekterweise von Rythm und Blues Musikern sprechen..). Du hörst ihre Musik und deine Füße fangen an zu wippen und tanzen… Einfach mal ausprobieren „Just Can’t See It Trough“ zu hören und dies nicht zu tun.

2012 brachten Sie ihre zu letzt veröffentlichte Platte „Sexy Weekend“ auf den Markt und tourten durch Südafrika (das Land indem sie ihren größten Erfolg feiern konnten).

Wenn die Band demnächst durch Deutschland touren würde, würde mich das maßlos freuen. Ansonsten muss ich mich wohl mal auf die britische Insel wagen. Die Scoundrels waren im Übrigen mal der Supportact der Kooks. Also Leute: Macht sie hier populär! Sie haben es verdient! Meine Lieblingslieder von den „Schurken“ sind „Loud n‘ Proud“, „Issues“ und „Little Red Riding Hood“ vom Debütalbum und „London“ von der aktuellen EP.

Wie immer: Geht auf ihre Website, folgt ihnen auf Twitter und auf Facebook aber vergesst nicht ihre Veröffentlichungen zu kaufen!

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Have you ever encountered this problem: Bands that already released an EP and maybe also an LP but no one around you knows about them? Well Scoundrels are one of those. I just just got to know them by the „The Word“-magazine who featured them on one of their samplers in 2011.

Scoundrels are a 4 piece band from London consisting of George Elliot, Alex „Billy“ Hill, Joshua Martens and Ned Wyndham. who share a passion for blues and classic rock inspired music. Ned, Alex and Josh knew each other from school and when the went to college they met George who shared their passion for 60s blues rock. They came together and formed a band which they called „Scoundrels“. A demo tape was recorded and sent off to various record labels. The first person to contact them was no other than Seymour Stein, famous for signing artists such as Depeche Mode, The Smiths and Madonna. He brought them to Blue Horizon (one of the most important blues labels in the 1960s) and made them the first band to got signed thersince the late 70s

Seymour Stein recommended them to go to the Southern States and find inspiration from the local blues and jazzscene. They set off to the states, where they stayed on an old houseboat, and recorded an Album in the swamps of Lousiana. You can hear the deep and warm blues sound right in their album, but they can not hide their british heritage.

They released their EP „Sniff it Up“ in 2011 shortly followed by the self-titled album „Scoundrels“. The album never got commercialy popular… which is a real shame because they do not make average rockmusic (actually they actually make Rythm and Blues music…) it’s the kind of music that make you feet start to tap and dance around… Just try to listen to „Just Can’t See It Through“ without doing so.

In late 2012 They recorded a new EP called „Sexy Weekend“ and toured South Africa (The country were they were able to celebrate the most succes).

I would very like to see them touring Germany. I think last time they where around they supported the Kooks. So to everybody who is reading this: Get them popular around here! They are worth it! My favorites of them are „Loud n‘ Proud“, „Issues“ and „Little Red Riding Hood“ from their debut album and also „London“ from their recently released EP.

As always: Got to their website, follow them on Twitter and on Facebook and also don’t forget to buy their records!

2 Kommentare

  1. Ich finde die Scoundrels auch richtig gut. Gute Laune Musik. Was meinst Du, wenn Du sie nicht zu den durchschnittlich guten Rockmusikern zählst? Das hört sich nach Deiner vorherigen guten Bewertung so negativ an.

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